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Zusatzausbildung erfolgreich abgeschlossen

Nach zwei Jahren mit 16 Fortbildungstagen bekamen 18 Teilnehmende ihr Zertifikat "Fachkraft Pädagogik der frühen Kindheit" überreicht.

Die kompetente Begleitung von Kindern in den ersten Lebensjahren stellt Fachkräfte vor andere Herausfoderungen als die Begleitung älterer Kinder in der Kita.  Die Zusatzausbildung "Fachkraft Pädagogik der frühen Kindheit" richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die im Rahmen von geöffneten Regelgruppen, altersgemischten Gruppen oder Krippengruppen die Entwicklung von Kleinkindern begleiten und anregen. Die pädagogischen Fachkräfte werden darin unterstützt, sich spezifisches Wissen aus den Bereichen der Säuglingsforschung, der Entwicklungspsychologie, der Resilienz- und Sozialisationsforschung sowie der Pädagogik der frühen Kindheit anzueignen, Praxisforschung zu reflektieren, Anregungen für die eigene pädagogische Praxis zu sammeln und auszutauschen sowie konkrete Vorhaben in der Praxis zu erproben und auszuwerten. "Die Themen waren insgesamt sehr spannend, ich konnte viel Neues erfahren, was ich für die Praxis umsetzen konnte" und „Es war eine gute Mischung der Inhalte und Referenten“, so ein Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung.

Die Fachkraftausbildung besteht neben den 16 Fortbildungstagen aus einer Exkursion in das Institut für Entwicklungspsychologie der Uni Heidelberg, Hospitationen in Kitas sowie dem Selbststudium mit Praxisreflexion. Der Nachweis erfolgt durch Erstellen und Präsentation einer Facharbeit. "Eine Facharbeit zu schreiben war im Nachhinein nicht so schlimm, wie zu Beginn vermutet", berichtet ein Teilnehmer.

Folgende Themen wurden in den Facharbeiten dargestellt:

  • Partizipation in der Kindertagesstätte
  • Raumgestaltung im U-3-Bereich
  • Eingewöhnung bei Kindern unter drei Jahren
  • Resilienzförderung in der Kindertagesstätte
  • Partizipation von Kleinkindern
  • Bewegung
  • Warum ist Musik und Rhythmik im Kindergarten wichtig?
  • Die Marte-Meo-Methode
  • Partizipation in der Kinderkrippe
  • Bindungs-und Beziehungsentwicklung – Eingewöhnung gestalten
  • Warum sind Bildungs- und Lerngeschichten im U-3-Bereich so wichtig?
  • Was bedeutet der Kontakt zu Gleichaltrigen, insbesondere für Kinder unter drei Jahren?
  • Der Raum als Selbstbildungsraum
  • Welche Bedeutung haben Bindungsbeziehungen während der Eingewöhnung?
  • Partizipation in Kindertagesstätten beim Essen
  • Wie können Übergänge bei Null- bis Dreijährigen optimal gestaltet werden?
  • Beschwerdemanagement für Kinder in Kindertagesstätten