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Wohngemeinschaft für therapieentlassene suchtkranke Menschen

Hilfe beim Neustart

Sie haben eine Therapie hinter sich und möchten zurück in ein "normales" Leben? Sie brauchen dabei Unterstützung?

In unserer Wohngemeinschaft für therapieentlassene suchtkranke Menschen in Kaiserslautern bereiten wir Sie auf ein selbstständiges Leben ohne Suchtmittel vor. Bei uns erhalten Sie neben der Unterkunft auch praktische Hilfe. Häufig bedarf es noch ergänzender, individuell zugeschnittener psychosozialer Beratungs- und Betreuungsangebote. Dazu zählen zum Beispiel Selbsthilfe- und Freizeitangebote, Sozialberatung oder Schuldnerberatung. Diese ermöglichen wir Ihnen im Rahmen unseres großen Hilfenetzwerks.

Wir bieten

Unsere Wohngemeinschaft verfügt über sechs Wohnplätze in einer suchtmittelfreien Umgebung. Den  Bewohnerinnen und Bewohnern bieten wir:

  • regelmäßige Gespräche (Einzel- und Gruppengespräche) und Beratung
  • Hilfe bei der Suche eines Ausbildungs- und Arbeitsplatzes
  • Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags, zum Beispiel bei der Wohnungssuche
  • Hilfe bei der Schuldenregulierung und Finanzverwaltung
  • Integration in die Selbsthilfe.

Unsere Ziele

Wir möchten, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner ein selbstständiges Leben ohne Suchtmittel führen können. Dazu bedarf es ganz grundlegender Fähigkeiten, die suchtkranke Menschen oft im Laufe ihrer "Suchtkarriere" eingebüßt haben, nun aber im geschützten Bereich unserer WG wieder erlernen können. Wir arbeiten daraufhin, dass unsere Bewohner

  • sich an einen regelmäßigen Tagesablauf gewöhnen.
  • Verhaltensweisen festigen, die für das Berufsleben erforderlich sind, zum Beispiel Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
  • ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln und damit auch ihre Abstinenz stärken.
  • sich mit Rechten und Pflichten des Zusammenlebens auseinandersetzen. 
  • eine sinnvolle Freizeitgestaltung kennenlernen und pflegen.
  • dauerhafte sozialer Bindungen aufbauen und (er)leben.

Die Finanzierung

Grundsätzlich ist für Ihre Aufnahme in unserer Wohngemeinschaft die Zustimmung des örtlichen Sozialhilfeträgers erforderlich. Davon ausgenommen sind Selbstzahler.
Vor der Aufnahme wird ein Nutzungsvertrag abgeschlossen, in dem unter anderem die vereinbarten, monatlichen Zahlungen festgelegt sind. Vorausgesetzt werden auch die Anerkennung der Hausordnung, die Verpflichtung zur Abstinenz und die Teilnahme an Veranstaltungen der Wohngemeinschaft.