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Weihnachtspäckchen ersetzen gemeinsame Feier

Kirche und Diakonie in Pirmasens finden Alternative für gemeinsamen Festabend

Pirmasens. An Weihnachten gemeinsam Essen, ein paar Stunden in Gesellschaft verbringen. Nicht alleine sein. Das hat über viele Jahre die Heiligabendfeier mit einem gemeinsamen Abendessen geboten.

Die Prot. Gesamtkirchengemeinde und das Haus der Diakonie haben dazu in den Louis-Leinenweber-Saal in der Waisenhausstraße 5 in den vergangenen Jahren eingeladen. Organisiert und durchgeführt wurde dieses Angebot von Fachberater*innen der Sozial- und Lebensberatungsstellen des Evangelischen Gemeindedienstes und des Diakonischen Werkes Pfalz in Kooperation mit einem/einer evang. Pfarrer*in. Ergänzend unterstützt wurde diese Weihnachtsaktion stets von der Stadt Pirmasens – einerseits durch eine Sachspende, in Form von Stollen und Kuchen und andererseits besuchte ein Vertreter*in der Stadt diese Feier und richtete ein paar Worte an die Teilnehmer*innen, was immer sehr geschätzt wurde.

Leider ist eine Zusammenkunft dieser Art an Heilig Abend auch in diesem Jahr nicht möglich. Die Corona-Pandemie zwingt uns wieder zur Vorsicht.

Aus diesem Grund hat sich Regina Dachs-Gomille vom Haus der Diakonie in Absprache mit dem Dekan, Ralph Krieger, in diesem Jahr um die Organisation der Alternative bemüht: es wird einen Besuch bei unseren ehemaligen Gästen geben. Ein kleines, liebevoll dekoriertes Weihnachtspäckchen wird persönlich überreicht.

In den Päckchen befinden sich neben selbstgebastelten Weihnachtskarten von Schüler*innen der Landgraf-Ludwig-Realschule, Standort Husterhöhe aus dem Umfeld der Schulsozialarbeiterin Heike Klein, auch „süße“ Grüße der Stadtverwaltung Pirmasens. Ein Kalender der Lernstube Ohmbach ist ebenfalls im Päckchen zu finden. Er kann treuer Begleiter durch das neue Jahr sein.

Selbstverständlich kann diese kleine Aufmerksamkeit zum Fest den gemeinsam verbrachten Heilig Abend nicht ersetzen. Aber das Weihnachtspäckchen und der Besuch sind ein Zeichen und soll zeigen, dass wir an unsere ehemaligen Gäste denken!

Und es ist besonders schön, dass generationenübergreifend an der Realisierung der Aktion mitgewirkt wurde. So bleibt uns als Initiatoren zu hoffen, dass wir den Menschen eine kleine Freude zur Weihnachtszeit machen können.