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Pressemeldungen

Kommunal wertvoll!

Bundesweiter Aktionstag in der Suchtberatung.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages am 10.11.021 bietet die Fachstelle Sucht des Hauses der Diakonie eine Telefonsprechstunde an.

Von 9 Uhr bis 12 Uhr und zwischen 14 Uhr bis 16 Uhr sind die Fachkräfte unter folgenden Nummern erreichbar: 0621 52044-62, -50 sowie -54 für die allgemeine Beratung, die Thematik Glücksspiel- und Medienabhängigkeit unter 0621 52044-57, die Thematik suchtbezogene Schuldnerberatung unter 0621 52044-55.

In den sieben Fachstellen Sucht in den Häusern der Diakonie des Diakonischen Werkes Pfalz, beraten, laut Anette Schilling, Referentin der Suchtkrankenhilfe beim Diakonischen Werk Pfalz, Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Psychologie und Sozialpädagogik. Diese unterliegen dabei der Schweigepflicht. Sie begleiten, unterstützen und stabilisieren Abhängigkeitskranke in Krisen sowie in dauerhaft herausfordernden Lebenssituationen. Damit bieten sie vor Ort eine unverzichtbare Hilfe für suchtgefährdete und abhängigkeitskranke Menschen und ihre Angehörigen.

Der Aktionstag Suchtberatung möchte an möglichst vielen Orten gleichzeitig auf den Stellenwert der Suchtberatungsstellen aufmerksam machen und eine breite Öffentlichkeit über ihre Arbeit sowie ihre Angebote informieren. Denn: Vielen Menschen ist bislang (noch) nicht bekannt, welche vielfältigen Aufgaben Suchtberatung übernimmt und wie sie auf individueller und gesellschaftlicher Ebene unterstützt.

Die Fachstelle Sucht Ludwigshafen ist gut vernetzt und arbeitet seit vielen Jahren aktiv beim Kooperationskreis Suchtprävention Rhein-Neckar mit.
Das Motto des diesjährigen Aktionstages der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. lautet „Suchtberatung wirkt“ und ist damit wie zugeschnitten auf den „Kooperationskreis Suchtprävention Rhein-Neckar“.

Denn dieses Gremium interkommunaler und länderübergreifender Zusammenarbeit, bündelt sowohl Fachwissen wie auch Ressourcen der unterschiedlichen Regionen und entfaltet somit seine Wirksamkeit über die eigene Kommune hinaus.
Seit seiner Gründung im Jahr 1998 konnte der Kooperationskreis sowohl Fachleuten wie auch Adressaten eine Plattform für fachliche Informationen und Austausch bieten.

Die Zusammenarbeit der Fachkräfte aus drei Bundesländern (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen) mit ihren vier Mitgliedskommunen Mannheim, Ludwigshafen, Kreis Bergstraße und Worms sowie den Gast-Kommunen Heidelberg, Frankenthal und Kreis Rhein-Neckar gelingt seit vielen Jahren.

Durchführung und Organisation von Fachtagungen oder Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und Schaffung von Netzwerken sind einige der Aufgaben, die sich die Mitwirkenden zum Ziel gemacht haben.

Dieses Jahr wurden gleich drei gemeinsame Aktionen initiiert:

  • Der online-Fachtag „Cannabis und Jugendliche – gemeinsam Verantwortung übernehmen“ mit den Workshops Einführung in die Motivierende Gesprächsführung und Vorstellung des interaktiven Parcours „Cannabis-quo vadis“ sowie dem Fachvortrag des Experten Herrn Daniel Ott (Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention)
  • Das online-Seminar „#alwayson“, bei dem von dem Experten Herrn Andreas Gohlke (Fachverband Medienabhängigkeit e.V.) ressourcenorientierte Einblicke und Anregungen zum Umgang mit Medien vermittelt wurden.
  • Aktion „Actionbound – selbstbestimmt statt abhängig“
    Während der digitalen Schnitzeljagd wurden die vielen Facetten der Sucht und regionale Hilfsangebote sichtbar gemacht, um Schwellenängste herabzusetzen.


Suchtberatung wirkt – vielfältig und lebendig, spannend und interaktiv - auch in der Suchtprävention.

Der Arbeitskreis Suchtprävention des Rates für Kriminalitätsverhütung lädt alle Interessierten herzlich ein zum Forum Suchtprävention am 16.11.2021 online von 14 Uhr bis 16 Uhr, wenn Experten über die „Einflussnahme von Influencern auf das Suchtverhalten junger Menschen“ berichten.
Anmeldung unter stefanie.fischer@8< SPAM-Schutz, bitte entfernen >8diakonie-pfalz.de oder 0621 52044-54