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25 Jahre Evangelisches Seniorenwerk Pfalz

Das Evangelische Seniorenwerk (ESW) Pfalz feierte seinen Geburtstag im Beisein zahlreicher Seniorinnen, Senioren und Gäste.

Speyer (dwp). Mit seinen Angeboten gibt das ESW Pfalz eine Antwort auf die Frage, wie zeitgemäße kirchliche Altenarbeit aussehen kann. "Alter und Altern sind kein passiver Zustand, sondern eine Chance. Das Evangelische Seniorenwerk versteht sich als Interessenvertretung von Frauen und Männern in der nachberuflichen Lebensphase", sagt Marion Wagner, Geschäftsführerin des ESW im Diakonischen Werk Pfalz.

In seiner Festpredig betonte der Landespfarrer für Diakonie, Albrecht Bähr, den Stellenwert des aktiven Zuhörens neben dem tätigen Dienen und erinnerte dabei an die Briefpartnerschaften, die die ESW-Mitglieder pflegen. "Wir müssen zuhören und dann tätig sein. Und bei aller Tätigkeit auch wieder zuhören: untereinander, zueinander finden, miteinander ins Gespräch kommen, um zu sehen, ob wir auf dem rechten Weg sind."

Seit seiner Gründung vor 25 Jahren traten knapp 400 Menschen dem Seniorenwerk bei. Von Anfang an war es eng mit dem Diakonischen Werk verbunden. In seiner Satzung ist festgelegt, dass es zur Diakonie Pfalz gehört und dort auch seine Geschäftsstelle hat. So gab es auch immer eine geschäftsführende hauptamtliche Begleitung der Seniorenarbeit im Diakonischen Werk. Allerdings wurde das ESW schon bald von ehrenamtlichen Senior*innen geleitet. Vorsitzende waren zunächst Kirchenrat i.R. Wilhelm Kentmann und ab 2005 Dekan i.R. Berthold Gscheidle. Gemeinsam mit ihnen engagierten und engagieren sich jeweils 9 gewählte Senior*innen aus der Pfalz.

Stand zunächst die Begleitung und Fortbildung der Engagierten im Diakonischen Jahr ab 60 im Mittelpunkt, so passte der Vorstand seine Angebote im Laufe der Jahre den sich ändernden Bedürfnissen der Mitglieder an. Gleichzeitig verlor er aber auch die sogenannten "jungen Alten" nicht aus den Augen und wirkte mit beim aktualisierten Konzept des Diakonischen Jahres ab 60, dem Projekt SICHTWEISE 60+.

Besinnungs- und Seniorentage mit Vorträgen zu christlichen und altersrelevanten Themen, Ausflüge für die mobilen Mitglieder und das regelmäßige Versenden von Oster-, Weihnachts- und Geburtstagspost für diejenigen, die nicht mehr mobil sind, sind bis heute unter anderem Aktivitäten des ESW. Erwähnt werden muss hier auch die BrotZEITgruppe, die sich für die Belange von "Brot für die Welt" in der Pfalz engagiert.

Seinen 25. Geburtstag feierte das Evangelische Seniorenwerk Pfalz im Martin-Luther-King-Haus in Speyer. Nach dem Gottesdienst, der von Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr und Senior brass unter der Leitung von Traugott Baur gefeiert wurde, folgte ein geselliger Teil mit Pfälzer Mittagessen und einem Bunten Mittag mit viel Musik, einem Quiz, und dem Stück "Vanille-Eis mit heißen Himbeeren". Außerdem wurde die Jubiläumsschrift "25 Jahre Evangelisches Seniorenwerk Pfalz" vorgestellt, in der viele Mitglieder des Seniorenwerks ihre Erinnerungen zu Papier gebracht haben.