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Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge in Ludwigshafen

Das Psychosoziale Zentrum (PSZ) Pfalz hat in Ludwigshafen seine Arbeit aufgenommen. Träger des Zentrums ist das Diakonische Werk Pfalz. Die Diakonie in Rheinland-Pfalz hatte sich seit langem für die Einrichtung einer psychosozialen Beratungsstelle in der Pfalz ausgesprochen. Bislang gibt es in Rheinland-Pfalz drei solcher Zentren – alle im Norden des Landes. Mit Ludwigshafen und Mainz kommen nun weitere Standorte hinzu.

Folter und Terror in der Heimat, Todesangst auf der Flucht: Viele Flüchtlinge sind schwer traumatisiert, wenn sie bei uns ankommen.©The Italian Coastguard / Massimo Sestini

Das PSZ ist eine Beratungsstelle für besonders schutzbedürftige und/oder traumatisierte Flüchtlinge: Opfer von Folter und Gewalt sowie schwer psychisch oder körperlich erkrankte Menschen. Die Beratungsstelle ist mit einem Psychologen und einem Sozialpädagoge/in besetzt, die die erforderlichen therapeutischen, traumatherapeutischen und transkulturellen Kompetenzen und Qualifikationen vorweisen können. 

Betroffene Flüchtlinge werden unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Aufenthaltsstatus, politischen, ethnischen, religiösen oder sonstigen Zugehörigkeiten im PSZ Ludwigshafen beraten und haben keinerlei ausländerrechtliche Restriktionen zu befürchten. „Das PSZ-Pfalz ist dem Menschen verpflichtet und orientiert sich in seiner Unterstützung an den Bedürfnissen der Betroffenen im Rahmen des Grundgesetzes und der Menschenrechte“, erklärt Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie, die Grundsätze der Beratungsarbeit.

Die Beratung ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Neben Beratung und Information zum Asylverfahren und zu ausländerrechtlichen Fragen stehen die psychosoziale Beratung, die psychologische Diagnostik und die psychotherapeutische Unterstützung im Vordergrund. Für die Berücksichtigung von traumatischen Störungen im Asylverfahren sind gutachterliche Stellungnahmen notwendig. „Wir streben eine Zusammenarbeit mit ambulanten und stationären Einrichtungen an, weil nur so ansatzweise die Asylbewerber in der Pfalz eine Unterstützung erhalten können“, sagt der Integrationsbeauftragte Reinhard Schott. Das Team arbeitet zudem mit Dolmetschern zusammen.

  • Öffnungszeiten:
    Montag, Mittwoch bis Freitag: Termine nach Vereinbarung
    Dienstag: 10.00 – 13.00 Uhr: Offene Sprechstunde ohne Terminvereinbarung

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