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Bewerber und Projekte

Hier stellen wir Ihnen die Projekte und Initiativen unserer Bewerberinnen und Bewerber für den Diakoniepreis 2015 vor. Bitte beachten Sie, dass sich alle Zahlen, Daten, Fakten auf den Zeitpunkt der Bewerbung im Mai 2015 beziehen und mittlerweile viele neue engagierte Ehrenamtliche sowie zahlreiche neue (Teil)projekte hinzugekommen sind.

  • Sie interessieren sich für ein Ehrenamt im Bereich der Flüchtlingsarbeit? Dann finden Sie hier im Thema kompakt "Flüchtlinge" nützliche Hinweise und Informationen, wie Sie sich engagieren können.

Haus der Familie Bad Bergzabern

Netzwerker für eine gute Willkommenskultur
In Bad Bergzabern versteht man sich aufs Netzwerken: Das Haus der Familie, die Sozial- und Lebensberatungsstelle der Diakonie, die protestantische Kirchengemeinde, die Verbandsgemeinde und der Arbeitskreis Asyl stemmen gemeinsam eine ganze Palette an Angeboten, die Flüchtlingen einen guten Start und eine stetige Begleitung im Alltag ermöglichen. Café Grenzenlos, Fahrradwerkstatt, Sprach- und Orientierungskurse, Hausaufgabenhilfe, Alltagshilfe – all das leisten mehr als 40 Ehrenamtliche mit hauptamtlicher Unterstützung. Die Arbeit für und mit Flüchtlingen begann im Jahr 2013.

Sozialverein Kunterbunt Bobenheim-Roxheim

Familien im Blick
Der Sozialverein Kunterbunt ist eine rein ehrenamtliche Initiative, die sich seit mehr als 15 Jahren um Familien in Bobenheim-Roxheim kümmert. Bestimmten anfangs Kreative- und Informationsangebote die Agenda, differenzierte sich das Angebot mit den Jahren immer weiter aus. Heute ist ein Großteil der Arbeit im seit Jahren etablierten Familienbüro durch Hilfs- und Unterstützungsangebote geprägt: Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, 
bei Behördengängen, die Verteilung von Sachspenden und weiterer materieller Hilfe. Dabei wurden die kreativen Angebote wie „Jedem Kind seine Kunst“ oder „Bildung mach Musik“ nicht vernachlässigt. Die Angebote des Vereins richten sich ausdrücklich an alle Familien. Flüchtlingsfamilien rücken in jüngster Zeit verstärkt in den Fokus. Der Verein ist kommunal und regional gut vernetzt. Hervorzuheben ist die Dynamik des Vereins: Er reagiert schnell auf neue Herausforderungen.

Culcha Treff Bad Dürkheim

Arbeit für und mit Jugendlichen
Im Culcha-Treff 
Bad Dürkheim kommen zweimal pro Woche und gelegentlich auch bei Wochenendveranstaltungen asylsuchende und deutsche Jugendliche zusammen – bei Spaß, Spiel und Musik, gemeinsamem Kochen und verschiedenen Kreativaktionen. Aber auch Alltagswissen wird vermittelt: Wie richte ich ein Konto ein? Was muss ich beim Surfen im Netz beachten? Wie kann ich kostengünstig meine Freizeit gestalten? Der als offenen Treff konzipierte Culcha-Treff ist ein Angebot in Kooperation mit der Mobilen Jugendarbeit Bad Dürkheim und der prot. Jugendzentrale Bad Dürkheim.

Ök. Flüchtlingshilfe Ellerstadt

Pragmatisch, alltagstauglich, originell
Weihnachtsmesse mit moslemischen Gästen? Erntedank mit Flüchtlingen? So funktioniert Integration in Ellerstadt – ökumenisch und ganz nah dran! Die Elllerstadter Ehrenamtlichen der ökumenischen Flüchtlingshilfe aus dem Ort haben sich zudem in verschiedenen Gruppen organisiert und unterstützen die Flüchtlinge im Ort auch mit ihrem beruflichen Fachwissen – zum Beispiel als Psychologen oder Rechtsanwälte. Die Menschen packen direkt mit an – holen Möbel ab, sitzen in verschieden relevanten Gremien, sammeln und verteilen gezielt die nötigen Kleiderspenden oder helfen als Eltern deutscher Kindern den ausländischen Kindern der Klasse bei den Hausaufgaben

Arbeitskreis Asyl Germersheim

Unterstützung und Lobbyarbeit:
Die katholische Pfarrei Germersheim gründete im September den Arbeitskreis Netzwerk Asyl, der sich seitdem um Flüchtlinge in Germersheim kümmert. Dies geschieht durch ehrenamtlich Engagierte in Form von Patenschaften und Einzelbesuchen. Besonders stolz ist man darauf, aus dem Kreis der Flüchtlinge selbst neue Mitstreiter gefunden zu haben. 
Die Expertise des AK wird in Politik und Verwaltung geschätzt.

Haus der Familie Kirchheimbolanden

Initiator, Koordinator, Strukturgeber und Verbindungsstelle  für die Flüchtlingshilfe
Aus anfänglich 19 Helfern wurden 59: Das Haus der Familie in Trägerschaft des Prot. Dekanats Donnersberg initiierte die Flüchtlingshilfe in Kibo, stellte Räume und übernahm die Koordination der Helfertreffen. Alle zwei Wochen finden Treffen mit Helfern und mit Flüchtlingen statt. Die Helfer bieten Übersetzungsdienste, Fahrdienste, konkrete Einzelfallhilfe. Es gibt verschiedene Aktionen, Zum Beispiel: Fahrräder für Flüchtlinge. Das Haus der Familie ist Anlaufstelle, Drehscheibe und Mittelpunkt aller Aktivitäten der Flüchtlingshilfe. Struktur schafft Vertrauen und Stabilität

Kontaktstelle Holler, Kusel

Multikulturelle Willkommenskultur
Der Stadtteil Holler ist ein multikultureller Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf. Hier versucht die Kontaktstelle Holler, Kindern und Jugendlichen Raum zur Entfaltung zu bieten, ihre Bildungschancen zu verbessern und Benachteiligungen abzubauen. Gemeinsame kulturelle, sportliche oder projektbezogene Aktivitäten (siehe Anlage) von Bewohnern mit Migrationshintergrund und Deutschen sollen Grenzen aufbrechen und ein Wir-Gefühl schaffen. Die Kontaktstelle trägt mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der multikulturellen Arbeit, vielen ehrenamtlichen Helfern und einem sozialen Netzwerk zur Willkommenskultur in Kusel bei.  Mit Blick auf die geplante Erstaufnahmestelle in Kusel wollen die Verantwortlichen ihre Engagement noch verstärken.

Mehrgenerationenhaus, CJD Kusel

Ein offener und bunter Ort für alle Menschen
„Wes Speis' ich ess, des Freund ich werd'“ - so einfach und lecker kann Integration gelingen. Das Mehrgenerationenhaus arbeitet seit Jahren mit MigrantInnen. Wichtig ist dabei stets die persönliche Begegnung, das Teilhaben am Schicksal aber auch an den Traditionen der Menschen. Das gemeinsame Kochen ist dabei  eine der Aktivitäten – und eine absolute Win-Win-Situation für alle. So ist zum Beispiel ein Kinderkochbuch in hochwertiger Aufmachung aus dieser Arbeit hervorgegangen. Auch andere Aktionen wie ein Fahrradkurs, multikulturelle Feste, Sprachkurse und das Café International gehören zum Angebot

Nachbarschaftszentrum Comenius Ludwigshafen

Gemeinwesenarbeit (nicht nur) für Flüchtlinge
Aus dem evangelischen Gemeindezentrum wurde das „Nachbarschaftszentrum Comenius“. Damit nimmt die Kirche den ganzen Stadtteil in den Blick. Bei der Arbeit mit Flüchtlingen ist dem Nachbarschaftszentrum eines sehr wichtig: die bereits immigrierten und integrierten Menschen werden miteinbezogen. So werden einerseits deren Wissen und Erfahrungen für die aktuellen Flüchtlinge nutzbar gemacht, andererseits wird durch die Einbeziehung der „alteingesessenen Eingewanderten“ eine Spaltung in immigrierte und aktuelle Flüchtlinge verhindert. Bewährt haben sich die „Quartiersgespräche“. Es gibt zudem einen Mitmach-Garten und Mitmach-Kochen sowie weitere Aktionen, wie bsw. die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“.

Café Asyl Ludwigshafen-Mundenheim

Niedrigschwellige Hilfe
Das Café Asyl in Mundenheim ging als erstes dieser Art bereits im Dezember 2012 an den Start. 80 bis 100 Flüchtlinge sind wöchentlich zu Gast. Das Café ist Begegnungsstätte und Beratungsstelle zugleich. Im Café werden auch Kleider- und andere Sachspenden vermittelt. Zum Angebot gehören neben dem Cafébetrieb auch Feste, der Filmabend, Themengottesdienste, internationale Begegnungen und der deutsch-persische Gesprächskreis. Zweimal im Jahr werden Fortbildungen für Ehrenamtliche angeboten. Das Ehrenamtsmanagement und die Vernetzungsarbeit sollen weiter ausgebaut und weiterentwickelt werden. Auf die engagierten Mundenheimer kommt demnächst viel Arbeit zu, denn die Stadt LU plant in Mundenheim Unterkünfte für knapp 700 Flüchtlinge.

Café Asyl Pirmasens

Plattformen verbinden
Austausch und Fachberatung bietet das Café Asyl in Pirmasens zweimal wöchentlich an. Die zeitlichen Angebote sind mit anderen Netzwerkpartnern abgestimmt, so dass zum Beispiel während der Beratungszeit eine Kinderbetreuung gewährleistet ist. Das Café Asyl ist das einzig derartige Café in Pirmasens. Auch Ehrenamtliche anderer Initiativen bekommen hier fachliche Anleitung und Beratung im Umgang mit eigenen Fällen. Diakonie und Caritas bieten eine gemeinsame Schulung für Ehrenamtliche an.

Treffpunkt Asyl Speyer

Angekommen, aufgenommen
Im Treffpunkt Asyl wird fortwährend am Netzwerk zwischen Diakonie, Stadtverwaltung Speyer, Ehrenamtlichen und Flüchtlingen geknüpft. Das Leben in Deutschland soll den Flüchtlingen vertraut gemacht werden. 50 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit und sorgen unter anderem bei den wöchentlichen Treffs für Bewirtung und Betreuung. Die Angebote reichen von Sprachkursen über Patenschaften, Babysitting und Kochkursen bis hin zur Hilfe bei der Wohnungssuche. Jüngst wurde ein Konzept für ein Gesundheitsprogramm und für die Betreuung Schwangerer entwickelt.