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Evangelisches Seniorenwerk

Senioren

Senioren für Senioren

Eine Antwort auf die Frage, wie zeitgemäße kirchliche Altenarbeit aussehen kann, möchte das Evangelische Seniorenwerk geben. Begriffe wie Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit sind prägend für das Verständnis des ESW für eine kirchliche Seniorenarbeit, die Alter und Altern nicht als passiven Zustand sondern als Chance wahrnimmt. Das Evangelische Seniorenwerk versteht sich als Interessenvertretung von Frauen und Männern in der nachberuflichen Lebensphase.

Das Evangelische Seniorenwerk kooperiert mit der Kirche und ihrer Diakonie. Das ESW führt Seminare und Tagungen, Bibelwochen, Seniorentage und Gottesdienste durch. Es beteiligt sich auf vielfältige Weise an der gesellschaftlichen Diskussion zu Fragen von Kirche und Gesellschaft im Blick auf die ältere Generation. Das Evangelische Seniorenwerk engagiert sich über Projekte in der Seelsorgearbeit und für "Brot für die Welt".

Sie möchten mehr über die Arbeit des Evangelischen Seniorenwerkes erfahren oder sich ehrenamtlich engagieren? Die Seiten des ESW finden Sie im Internet unter

Berichte aus dem Seniorenwerk

Kirchenpräsident Christian Schad zu Gast

Kirchenpräsident Schad hält eine Rede
Foto: Witterstätter

Rund 60 ältere Menschen haben am Seniorentag Ende Mai in Kaiserslautern teilgenommen.

Im Gottesdienst in der kleinen Kirche der Alten Eintracht in Kaiserslautern, den Dekanin Wüst und Senior Brass stimmungsvoll gestaltet haben, dankte Oberkirchenrat i.R. Dr. Klaus Bümlein den beiden langjährigen Vorstandsmitgliedern Annemare Mollier und Dieter Cassel für Ihr Engagement und verabschiedete sie aus dem Vorstand.

Im Anschluss informierten die Schwestern Manuela Spittang-Benner und Elke  Binder vom Hospizverein Kaiserslautern über ihre Arbeit. Sie berichteten von den Anfängen des kleinen Vereins in einem Raum bis zum heutigen großen Verein mit über 400 Mitgliedern, der vergleichbar mit einem kleinen mittelständischen Unternehmen sei, und nun ein ganzes Haus benötige. Unter anderem gibt es neben 4 hauptamtlich angestellten Schwestern knapp 50 Ehrenamtliche, die die Sterbenden und ihre Familien begleiten. Die Schwestern hoben hervor, wie wichtig das rechtzeitige Melden beim Hospizverein sei, denn um Schmerzen zu lindern, sei eine Medikamentenverordnung eines Arztes notwendig, die am Wochenende aber nicht immer verfügbar seien.

Der Hospizverein biete aber nicht nur die Begleitung Sterbender an, sondern auch Trauerbegleitung im Trauer-Treff und Fortbildung für Fachkräfte und offene Themenabende für Interessierte.

Schwester Manuela betonte, dass kein Sterbender Schmerzen aushalten müsse und wandte sich ausdrücklich gegen Sterbehilfe, die Begleitung Sterbender und deren Angehöriger sei der richtige Weg.

Dies hob auch Kirchenpräsident Christian Schad in seinem Vortrag „Christliche Auferstehungshoffnung und die Frage menschenwürdigen Sterbens“ am Nachmittag hervor. Für ihn sei die Hospizbewegung eine Alternative zur aktiven Sterbehilfe. Gut 1.200 Sterbende begleite so z.B. die Ökumenische Hospizhilfe Pfalz-Saarpfalz täglich mit 30 hauptamtlichen und 420 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

In seinem Vortrag beschrieb der Kirchenpräsident zunächst die biblischen Bilder von Tod und Sterben und regte damit die HörerInnen an, von den Bildern, die für sie im Umgang mit sterbenden Angehörigen hilfreich waren, zu berichten. Auch die Ausführungen Schads zur Forderung nach würdigen Sterben fanden die Zustimmung der SeniorInnen und auch hier berichteten sie – z.T. sehr bewegt – von eigenen Erfahrungen. Christian Schad verstand es, seelsorgerlich auf die Äußerungen einzugehen und immer wieder Bezüge zur Bibel herzustellen.

Das Evangelische Seniorenwerk Pfalz bedankte sich bei den ReferentInnen für ihre besonderen Vorträge u.a. mit Nerven- bzw. Seelennahrung in Form von besonderen Marmeladen: Mango mit Ingwer an Riesling und Kiwi-Limette mit Petersilie. Marion Wagner

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